Geocaching - Spazieren mit Ziel
Geocachen kann süchtig machen.
Denn "sucht" ist der Imparativ von "suchen".
(unbekannte Quelle)
Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Das ist allgemein bekannt. Genauso bekannt ist, dass ich kein Freund von anstrengenden und schweißtreibenden Sportarten bin. Joggen ist mit echter Arbeit verbunden, Walker sehen einfach zu putzig aus mit ihren Stöckchen und Parkour (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Parkour ) ist mir dann doch etwas zu gefährlich. Spazieren gehen ist da eine tolle Sache. Aber es ist schwer, sich dazu zu motivieren, "einfach so" nach draußen zu gehen und ziellos umher zu schlendern. Das ist in meinen Augen Zeitverschwendung.
Und dann lief mir das "Geocaching" über den Weg. Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und knapp: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Filmdosen, Tupperware-Schalen, Munitionskisten oder einen anderern (möglichst wasserdichten) Behälter voller kleiner netter Dinge sowie einem Logbuch. Anschließend veröffentlichen sie die Koordinaten dieses sogenannten Caches im Internet auf geeigneten Seiten.
Dies lesen Andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese "Schätze" zu finden. Der Finder des Caches schreibt dann eine kleine Notiz ("Ich war hier am xx um yy") in das vorhandene Logbuch und versteckt die Dose für den Nächsten wieder an der selben Stelle. Wer mag kann auch noch etwas von den Kleinigkeiten in der Box gegen etwas mitgebrachtes austauschen. Zu Hause trägt der Finder seinen Besuch noch in das virtuelle Logbuch des Caches ein, damit alle anderen sehen können, wer den Cache gefunden hat, ob er gut gefunden werden kann und ob er eventuell etwas Wartung bedarf.
Gute Anlaufstellen für "Neu-Cacher" und Interessierte findet man bei geocaching.com, geocaching.de und opencaching.de.
eigene Travelbugs
- Spannungskasper - TBYRWJ
- in Planung: Virus
